Der Bayerische Jugendring (BJR) bringt sein Unverständnis über das Verbot von Jugendarbeit in Bayern zum Ausdruck.
Pressemitteilung vom 30.11.2020
Workshop für Ehren- und Hauptamtliche in der Jugendarbeit
Zunächst wird ein Grundlagenwissen zum Thema sexualisierte Gewalt aufgebaut, bevor über Handlungsmöglichkeiten bei einem Verdacht gesprochen wird. Den Ehren- und Hauptamtlichen werden zudem Möglichkeiten der Intervention und Information von Beratungsstellen und Hilfesystemen außerhalb der eigenen Einrichtung vorgestellt. Anknüpfend an die eigenen Erfahrungen aus der Jugendarbeit, soll anschließend diskutiert werden, wie eine vorbeugende Erziehung gewinnbringend in den Alltag der Einrichtung oder der Jugendgruppe umgesetzt werden kann.
Ein besonderer Fokus wird auf sexualisierte Gewalt in und durch Soziale Medien an und unter Jugendlichen gelegt. Neben Fallbeispielen aus der Beratungsarbeit des Kinderschutzbundes wird es auch ausreichend Raum für Diskussion und Reflektion der eigenen Erfahrungen mit dem Thema als Ehren- und Hauptamtliche in der Jugendarbeit geben.
Den Workshop wird Frank Schuh vom Kinderschutzbund Nürnberg leiten.
Kann zur Juleica Verlängerung angerechnet werden.
Mittwoch, 25. November 2020 um 18:00 Uhr
Juz Alpha1
Fronmüllerstraße 34
90763 Fürth
Anmeldung unter: info@sjr-fuerth.de

Um seine Mitgliedsverbände während der Corona Pandemie besser unterstützen zu können hat der Stadtjugendring seine Zuschussrichtlinien für die Projektförderung für das Jahr 2020 überarbeitet. Welche Möglichkeikeiten es gibt und was genau geändert wurde erfahren Sie hier.
Die Fürther Nachrichten berichten in der Ausgabe vom 23.05.2020 über die aktuelle Situation der Jugendverbandsarbeit in Fürth.
Am vergangenen Freitag hatte die Jugend in Fürth die Wahl. Schon zuvor hatten manche Wahllokale geöffnet, etwa an der Hans-Böckler-Schule, um den Andrang der Schüler*innen bewältigen zu können. In zahlreichen Wahllokalen im ganzen Stadtgebiet wählten 1014 Jugendliche unter 18 in Jugendtreffs, Schulen, Verbände oder mobilen Wahllokalen am Klinikum oder dem Hauptbahnhof. Die starke Wahlbeteiligung trotz des schlechten Wetters und des komplizierten Wahlmodus ist ein starkes Zeichen für das politische Interesse unserer Jugendlichen und das Absenkung des Wahlalters. Aus allen Wahllokalen hörte man, dass sich viele Jugendliche im Vorfeld bereits mit der Wahl und dem Modus auseinandergesetzt haben und sich dementsprechend mit dem Wählen Zeit ließen. Teils sorgte dies für lange Schlangen in den Pausen, sodass einige nicht mehr wählen konnten, um den Unterricht nicht zu verpassen. So sind die Organisatoren des Stadtjugendrings dankbar für das Engagement und die Koordination mit der Hans-Böckler-Schule, der Schwabacher Schule und der Schickedanz-Schule, welche ihren Schülern auch während des Unterrichts die Möglichkeit gaben, bei der U18-Wahl teilzunehmen. Dieses Jahr widmete der Stadtjugendring der U18-Wahl ein eigenes Design, das auch künftig einen Fürth-speziellen Wiedererkennungswert schaffen und damit mehr Jugendliche für eine Teilnahme begeistern soll.
Die U18-Wahl soll ja nicht zuletzt Jugendliche an den Wahlmodus heranführen und so die Hemmschwelle für die nächste Kommunalwahl in sechs Jahren abbauen. Es soll so auch generell für eine Teilnahme an den kommenden Wahlen ab dem 18. Lebensjahres geworben werden. Ein besonderer Dank gilt hier den vielen Wahlhelfern, die den Interessierten in den Wahllokalen die Möglichkeiten der Wahl erklärten und nicht zuletzt die Stimmen bis in die Abendstunden auszählten. Bei der Auszählung zeigte sich schließlich auch, dass Jugendliche durchaus panaschieren und kumulieren angewendet haben und sich von diesen Begriffen nicht abschrecken ließen. Die U18-Wahl ist nur eine Modellwahl und hat keine bindende Wirkung. Sie ist zudem nicht repräsentativ.
Die U18-Wahlen bieten einerseits einen Erfahrungsraum für demokratische Prozesse, anderseits machen sie die Bedürfnisse von jungen nicht-wahlberechtigten Menschen im Sinne einer Interessen-vertretung sichtbar.
Bei der U18-Oberbürgermeisterwahl gab es bei 1014 Wähler*innen 998 gültige Stimmen. Mit 59,3% würden die Jugendlichen den amtierenden Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung (SPD) in seinem Amt direkt bestätigen. Darauf folgen Kamran Salimi (Grüne) mit 19%, Dietmar Helm (CSU) mit 6,1%, Niklas Haupt (Die Linke) mit 6,0%, Heidi Lau (FREIE WÄHLER) mit 4,3%, Andreas Haas (AfD) mit 3,6% und Stephan Eichmann (FDP) mit 1,6%.
Die U18-Stadtratswahl würde den jetzigen Stadtrat umbesetzen. So kämen die Grünen bei 41.809 abgegebenen gültigen Stimmen auf 15.481 und würden 18 Sitze im Stadtrat besetzen. Die SPD folgt mit 12.350 Stimmen, welche 15 Sitze bedeuten würden. Die anderen Parteien bleiben einzählig: CSU (4.183 Stimmen/ 5 Sitze), Die Linke (3.037/ 4), FREIE WÄHLER (2.920/ 3), AfD (2.363/ 3) und FDP (1475/ 2).
Der Stadtjugendring Fürth organisierte die diesjährige U18-Wahl und bedankt sich bei den Kooperationspartnern aus unseren Verbänden, der kommunalen Jugendarbeit und den anderen freien Trägern, die einige Wahllokale stellten. Alle detaillierten Ergebnisse aus den Wahllokalen findet man unter www.u18-fuerth.de.
U18 Wahl zum Oberbürgermeister nach Auszählung aller Stimmen
Verteilung der 50 Stadtratssitze nach Auszählung aller Stimmen
am 02. April 2020
in der MUZ Musikzentrale Nürnberg e.V.
Ob ehrenamtliche oder hauptberufliche Musikveranstalter*innen oder Mitarbeiter*innen der Jugendarbeit – alle die Musikveranstaltungen, seien es Partys, Konzerte oder Jugendkulturprojekte planen, umsetzen oder betreuen, stehen vor der Herausforderung eine achtsame Umgebung für Gäste und Künstler*innen zu gestalten, die keinen Raum für Diskriminierung und grenzüberschreitendes Verhalten zulässt.
Infos zum Programm und Ablauf
Erinnerung an die Shoa im digitalen Zeitalter
Die Vermittlung des dunkelsten Abschnitts der europäischen Geschichte bringt in Zeiten einer wiedererstarkten Rechten und einer – in Teilen – demokratischen Krise neue Herausforderungen mit sich. Auch der Aspekt, dass die letzten Zeitzeugen und Zeitzeuginnen im Laufe der kommenden Jahre von uns gehen werden, wirft die Frage auf, wie es gelingen kann, vor allem die jüngeren Generationen für die Grausamkeiten des Holocausts zu sensibilisieren. So gilt es bewährte pädagogische Ansätze, wie Gedenkstättenreisen, mit neuen multimedialen Formen der Auseinandersetzung in Einklang zu bringen.
Inhalt der Konferenz
»Die Forderung, dass Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung«
Diese erste Forderung mit der Theodor W. Adorno 1966 seinen Essay zur Erziehung nach Ausschwitz beginnt, hat auch 53 Jahre später an Aktualität nichts verloren. Deshalb wollen wir am 9. November 2019 mit einem Podium bestehend aus verschiedenen Experten und Expertinnen der Erinnerungsarbeit die Fragen behandeln, wie diese im digitalen Zeitalter funktionieren kann, welche neuen Möglichkeiten der Aufarbeitung es gibt und schließlich auch was der zivilgesellschaftliche Anspruch eines jeden Einzelnen sein muss.
Begrüßen dürfen wir Hendrik Harteman (Bildungsreferent bei Spiegelbild, Historisch-Politische Bildung in der Migrationsgesellschaft, Wiesbaden), Katharina Müller-Spirawski (Geschäftsführende Vorsitzende von HEIMATSUCHER e.V., Essen), Dr. Marcus Funck (wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin) und Arthur Petto (Gründer & Gesellschafter des Unternehmens Blickwinkel Tour GbR, Nürnberg).
Die Veranstaltung wird moderiert von Alexander Loos, bayerischer Rundfunk
Ziel der Konferenz…
…ist es, einen Einblick in verschiedene Bereiche der Erinnerungsarbeit zu geben und einen kritischen Umgang mit Herausforderungen aber auch Chancen der politischen Bildung aller gesellschaftlichen Schichten und Altersklassen zu diskutieren. Die Konferenz richtet sich an alle interessierten Menschen und soll als Ort der Vernetzung für potentielle Kooperationen dienen.
Demokratie leben…
…ist das Folgeprogramm von „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ des Ministeriums für Familien, Frauen, Senioren und Jugend auf kommunaler Ebene. Der lokale Aktionsplan in Fürth ermöglicht zivilgesellschaftlichen AkteurInnen finanzielle Unterstützung und Beratung zur Durchführung von demokratiefördernden Projekten. Mehr Infos unter: https://demokratie-fuerth.de/projektfoerderung
Ablauf
Unsere Gäste
Katharina Müller-Spirawski ist geschäftsführendes Vorstandsmitglied und Mitgründerin von HEIMATSUCHER e.V. Sie verfügt über zehn Jahre Projekterfahrung, entwickelte insbesondere das didaktische Konzept mit und baute die Bildungsarbeit des Trägers auf. Ihr Arbeitsschwerpunkt lag vor der Beschäftigung im Verein in der Lehrer- und Lehrerinnenausbildung sowie in der Wissenschaft, in dessen Rahmen sie zu Fragen der Holocaust Education forschte.
Arthur Petto ist Gründer & Gesellschafter des Unternehmens Blickwinkel Tour GbR. Das Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht Stadtrundgänge und -fahrten mit virtuellen Inhalten zu ergänzen, um diese zeitgemäßer zu gestalten und damit attraktiver für zukünftige aber auch gegenwärtige Generationen zu machen. Das Pilotprojekt von Blickwinkel Tour wird die erste historische VR-Tour über das ehemalige Reichsparteitagsgelände in Nürnberg sein, welches derzeit zusammen mit dem Verein „Geschichte für Alle“, dem Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände und dem DoKuPäd ausgearbeitet wird.
Dr. Marcus Funck ist seit 2011 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen neben der Betrachtung und Analyse des Antisemitismus im 19. Jahrhundert in der Auseinandersetzung und Aufarbeitung der Shoa in der Bundesrepublik Deutschland.
Hendrik Harteman ist Leiter der Jugendinitiative Spiegelbild in Wiesbaden. Er entwickelt pädagogische Konzepte im Bereich der Erinnerungsarbeit und führt diese durch. Dabei steht die Begegnung und Konfrontation mit der deutsch-jüdischen Geschichte im Mittelpunkt.
Anmeldung unter:
https://demokratie-fuerth.de/demokratiekonferenz-2019/
oder per Email unter: info@demokratie-fuerth.de
»Hart aber Fürth« ist eine politische Veranstaltungsreihe der Fürther Partnerschaft für Demokratie in Kooperation mit EchtFürth!.
Wir wollen uns unterschiedlichen Themen widmen, informieren und aktiv diskutieren. Jeweils donnerstags um 19:30 Uhr in den neuen Projekträumen von EchtFürth!, der Agentur für Demokratie und Jugendbeteiligung in der Waagstr.3.
Schwerpunkte sind die Sensibilisierung und inhaltliche Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Formen von Diskriminierung (Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus und Homosexuellen- und Transfeindlichkeit etc.), sowie demokratiefeindlicher Strömungen.
Unsere erste Veranstaltungsreihe (Oktober-Dezember 2019) trägt den Namen „194 Einzelfälle – Rechter Terror in Deutschland“. Hier wollen wir uns intensiv mit Rechtem Terrorismus in Deutschland auseinandersetzen. Der erste Vortrag wird sich zunächst auf einer historischen, aber auch aktiv greifbaren Ebene mit dem Thema (politisch) Rechts auseinandersetzen, um sich dann nach und nach aktuellen Gefahren des Rechten Terrors auch innerhalb Frankens zu nähern. Abgerundet wird die erste Veranstaltungsreihe mit einer Podiumsdiskussion Mitte Dezember, in der wir gemeinsam zivilgesellschaftliche Strategien gegen den Rechtsruck diskutieren wollen.
Der Bayerische Jugendring startet eine Kampagne für mehr Jugendgerechtigkeit, Demokratie-Bildung und Beteiligung in den Kommunen

#junggerecht heißt die Kampagne des Bayerischen Jugendrings (BJR), die an die Kommunen appelliert, junge Menschen politisch zu beteiligen. Der BJR will mit #junggerecht Kommunalpolitiker_innen für die Bedürfnisse junger Menschen sensibilisieren und gleichzeitig junge Menschen einladen, ihr politisches Interesse sichtbar zu machen. Die Kampagne startete am 18. September und läuft bis zu den Kommunalwahlen 2020.
„Junge Menschen gehen Woche für Woche für ihre Zukunft auf die Straße, engagieren sich in ihren Kommunen und wollen gestalten. Das ist für alle eine große Chance. Wer jetzt Kinder und Jugendliche einbezieht, stärkt damit die freiheitlich-demokratische Grundordnung und eine Zukunft im Miteinander. Mit #junggerecht stellt sich der BJR an die Seite junger Menschen und ist Sprachrohr für ihre Forderungen,“ so BJR-Präsident Matthias Fack über die Kampagne.
#junggerecht, das heißt für den BJR:
Junge Menschen, die selbst aktiv sind und zeigen wollen, wie vielfältig und spielerisch Engagement aussehen kann, können online ihre Aktivitäten auf einer Bayernkarte eintragen. Unter dem Hashtag #junggerecht können zudem Forderungen und Erfahrungen auf der Facebook-Seite und dem Instagram-Kanal des BJR geteilt werden.
Mehr:
www.bjr.de/junggerecht
www.bjr.de/junggerecht/wahlalter-senken.html
Endlich ist der neue Bus da.
Wir freuen uns, dass wir unseren Vereinen und Verbänden nun wieder ein zuverlässiges Fahrzeug für Ihre Kinder- und Jugendarbeit zur Verfügung stellen können.

Unsere Vorsitzende Corinna Kruckenberg (2. v.l.) bei der Übergabe der Autoschlüssel durch das Autohaus Thomas am 29. August 2019.